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Wettervorhersage
Wetterverhersage Als Wetter bezeichnet man den momentanen Zustand der Atmosphäre über einem bestimmten Ort, der sich als Sonnenschein, Hitze, Wind, Regen, Nebel, Hagel, Schnee und / oder Kälte präsentiert. Das Wetter spielt sich in der Troposphäre ab, damit sind die unteren zehn Kilometer der irdischen Lufthülle gemeint. Die zehn Kilometer sind deswegen eine Richtlinie, weil der Wasserdampf - als beeinflussender Faktor - nicht höher als acht bis fünfzehn Kilometer steigen kann. Wie sich das Wetter darstellt, hängt von der atmosphärischen Zirkulation ab, die durch Sonnenstrahlungen und die regionale Energiebilanz beeinflusst wird. Das Wetter über mehrere Tage nennt man Witterung. Wird es über einem größeren Gebiet gemessen, heißt es Großwetterlage. Klima ist der Durchschnittswert des Wetters. Die Wetterkunde ist die Meteorologie, eine Naturwissenschaft, das Wetter selbst ist ein physikalisches Ereignis, dessen Elemente Lufttemperatur, Niederschläge, Luftdruck, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, Sichtweite, Bewölkung und Sonnenstrahlung sind. Die Wettervorhersage dient dem Ziel, den atmosphärischen Zustand an einem definierten Ort zu einer bestimmten Zeit zu prognostizieren. Um das Wetter voraussagen zu können, gibt es viele Bodenstationen, die die Elemente des Wetters messen. Neben den Aufzeichnungen dieser Bodenmessstationen braucht man Messungen in verschiedenen Höhen. Daten und Bilder werden von Wettersatelliten, die um die Erde kreisen, Radiosonden, Flugzeugen und Schiffen zu den Stationen gesendet. Hilfreich sind Bilder der Wolkenverteilung, auf denen der Meteorologe Warm- und Kaltfronten erkennen kann. Kritisch ist, dass die Messstationen auf der Welt ungleich verteilt sind. In technisch weniger gut entwickelten Ländern sowie über den Meeren gibt es eher wenige Wettermessstationen. Die erfassten Werte werden in die Wetterkarte eingetragen, so dass man einen Überblick über die Wetterlage bekommt. Aus dem Vergleich der früheren Daten mit aktuellen Werten kann man die Zugrichtungen und Zuggeschwindigkeiten der Tiefdruckgebiete einschätzen. Tiefdruckgebiete heißen auch Zyklonen und bringen Niederschläge mit sich. An der Zuverlässigkeit der Wettervorhersage hat sich in den letzten dreißig Jahren nicht viel geändert. Um das Wetter für einen 24-Stunden Tag vorauszusagen, benötigt man angeblich zehn Millionen Rechenoperationen. Die Treffsicherheit einer Ein-Tages-Prognose soll 90 Prozent sein. Die Wettervoraussage für drei Tage ist zu 75 Prozent richtig. Mittel- und langfristige Wettervorhersagen sind durch einen Vergleich der Großwetterlage mit früheren Jahren möglich. Die Wettervorhersage ist für viele Gewerke, wie beispielsweise Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft, Bauunternehmen oder Getränkeindustrie ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Weil das Wetter wechselt, kann man verstehen, dass Menschen schon zu Zeiten, als Wissenschaft noch nicht so populär war, versuchten, mit ihren eigenen unwissenschaftlichen Analysen und Erfahrungen das Wetter vorauszusagen. Es gab immer schon Wetterregeln, auch als Bauernregeln bekannt. Jeder kennt die Voraussage, dass Abendrot am Abend schönes Wetter am nächsten Morgen ankündigt. Diese Regel passt aber nur, wenn die Konturen der Wolken klar gezeichnet sind. Abendrot mit Schäfchenwolken bringen am nächsten Tag Regen.

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